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Drei Jahrzehnte ein Verein – und wir haben noch lange nicht genug!
Ein Traditionsverein feiert sein 30-jähriges Bestehen.

Die Anfänge

Als sich der damalige Vereinsring „Ball der Vereine“ Ende der 80er Jahre in der Auflösung befand, beschlossen einige Karnevalsbegeisterte einen eigenen und unabhängigen Karnevalsverein zu gründen. Dieser sollte die damals bestehenden Faschingsveranstaltungen aufrechterhalten. Zu den Ideengebern und Gründungsmitgliedern zählen u. a. bekannte Ziegenhainer wie Karl-Walter („Kalli“) Eberlein, Karl-Heinz Montanus, Hans Pohl, Karl-Heinz-Montanus, Matthias Reuter, Detlef Krause sowie Markus Stübing. Schnell fanden sich begeisterte Anhänger, die diese Idee kurzerhand in die Tat umsetzen und bei einem ersten Treffen die Gründung durchführten. In einer anschließenden Informations-veranstaltung im Rosengarten wurden weitere Mitglieder gewonnen. Im darauffolgenden Jahr fanden die ersten eigenen Veranstaltungen statt. Ein beliebter Höhepunkt war u. a. die Weiberfastnacht mit den Ziegenhainer Hexen, die von Lydia Eberlein gegründet wurden. Als Organisator der Weiberfastnach erlangten die Ziegenhainer Hexen über die Jahr eine hohes Ansehen, was u. a. durch die vielen aufwendigen und Tänze und Kostüme zustande kam.

 

Der Fortschritt

Die Größe der Örtlichkeit und die wachsende Besucheranzahl bewegte den Verein 1997 letztendlich dazu, die Weiberfastnacht in die Ziegenhainer Kulturhalle zu verlegen, wo schon bereits Kostümball und Kinderkarneval des ZK stattgefunden haben und wo auch heute - nach Jahrzehnten – noch immer die Kampagnen des ZKV gefeiert werden. Das sog. Festkomitee, bestehend aus dem Vereinsvorstand, den Gruppenleitern und weiteren Funktionären, kümmert sich seitdem um die Gesamtplanung der Kampagnen. Im Laufe der Zeit wurden diese dann jeweils unter ein bestimmtes Motto gestellt, das die Närrinnen und Narren durch die Session begleitet. Egal ob auf den Bergen, unter dem Meer, in verschiedenen Ländern oder in einer bestimmten Zeitepoche: Gefeiert wird immer und überall. Als Vereinsvorsitzender hatt Dieter Breitenbach viele Jahre das Zepter in der Hand. Mit seiner rheinländischen Art hat er den Ziegenhainer Karneval immer aufgewertet und verlieh die Orden mit großem Dank und Anerkennung. Während die Veranstaltungen des Vereins seitdem immer mehr Zuspruch gefunden haben, erhöhte sich auch die Anzahl der aktiven und passiven Mitglieder. In 1998 fanden sich dann einige Mädchen zusammen, die als Showtanzgruppe „Outbreaker“ agierten und 10 Jahre lang Tänze zum Programm beisteuerten. Nach einer einjährigen Pause feierten Sie als Black Pearls ihr Comeback und übernahmen von den Ziegenhainer Hexen das Zepter der Weiberfastnacht. Im Jahre 2004 haben sich die Männer des ZKV, die sich bisher mit Organisation, Dekoration sowie Auf- und Abbau befassten, als „Die Latcher“ zusammengeschlossen und führten das Format der Herrensitzung ein. Leider hat der Verein aufgrund des langen Bestehens auch einige Mitglieder überlebt, die mit Ihrer Aktivität einen Wertvollen Anteil zum Vereinsleben geliefert haben und viel zu früh von uns gegangen sind. So hat der Verein über die Jahre die jeweiligen Techniker Klaus Strobach und seinen Nachfolger Jens Melpert sowie den langjährigen Festwirt Johannes Steinbrecher plötzlich und unerwartet verloren.

 

Aktuell

Den traditionellen Kostümball gibt es heutzutage nicht mehr. Weiberfastnacht, Herrensitzung, Kinderkarneval und mittlerweile auch die Schwalmstädter Rosenmontagsparty sind aber ein fester Bestandteil der Kampagnen. Der ZKV zählt aktuell über 150 Mitglieder, davon ca. 100 aktive Mitglieder. Hierbei legt der Verein viel Wert auf die Jugendarbeit. Durch die drei Garden (Sternen-, Prinzen- und Funkengarde) mit jeweils 15 Tänzerinnen führt die Jugendabteilung ca. 50 Kinder und Jugendliche. Auch das Prinzenpaar wird von Beginn an von 2 Jugendlichen dargestellt. Die Black Pearls und die Latcher haben mittlerweile eine Gruppenstärke von jeweils 20 Personen erreicht und im vergangenen November hat die Mitgliederversammlung den wohl jüngsten Vorstand der Geschichte gewählt. (siehe Foto: Dennis Krause, Sabine Strobach, Juliane Janßen, Gabi Albert, Jana Ebers und Jan Bieberstedt.)